Dezember

Pflegetipps für Amaryllis

Schon im Herbst können Sie bei uns Amaryllis-Zwiebeln zum selbst einpflanzen kaufen, jetzt sind die Winterblüher als Topfpflanzen oder als wachsumhüllte Zwiebel erhältlich.

Die Winterschönheit Amaryllis ist sehr anspruchslos und verträgt zur Blütezeit im Winter problemlos trockene Wärme in geheizten Räumen. Auch mit der geringen Lichtintensität kommt sie in dieser Phase wunderbar aus. Beim Gießen sollten Sie Staunässe unbedingt vermeiden.
Die Blütenfarben sind durch viele neue Züchtungen sehr vielseitig: Es gibt klassisch rot leuchtende Sorten, aber auch weiße, apricot und rosa gefärbte Blüten. Besonders edel wirkt die bordeauxrote, fast schwarz blühende Sorte „Tinto Night“. Gestreifte Sorten ziehen ebenso die Blicke auf sich.

Bildergalerie Amaryllis (einfach Motive anklicken und vergrößern)

So blüht die Amaryllis im nächsten Jahr aufs Neue!

Nach dem Pflanzen sollten Sie die Amarylliszwiebel einmal kräftig angießen, eine junge Topfpflanze pflegen Sie gleichermaßen. Erst wenn die Blütenknospen sichtbar sind, gießen Sie erneut. Ab jetzt wächst der Verbrauch der Pflanze mit der Anzahl der Knospen bzw. Blütenblätter. Wichtig ist, dass Sie Staunässe vermeiden, sonst kann die Zwiebel faulen.

Damit die Amaryllis, auch Ritterstern genannt, regelmäßig blüht, müssen verblühte Blütenteile entfernt werden, so wird die Samenbildung verhindert und Kraft gespart. Erst wenn der Stängel vertrocknet ist, wird auch dieser abgeschnitten. Im Frühjahr wächst aus der Knolle frisches Grün. Ab August muss das Gießen reduziert werden, damit die Blätter trocknen und anschließend entfernt werden können. Jetzt beginnt eine ca. 3-monatige Ruhephase. Danach zeigen sich die ersten Blattspitzen und ein neues Blütenfeuerwerk beginnt.

Wichtig! So schön die Amaryllis-Pracht auch ist, sie ist in allen Teilen giftig. Achten Sie bei der Handhabung stets darauf.